...wünscht das Magazin für Theologie und Ästhetik
allen Leserinnen und Lesern!
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Das Weblog des Internetmagazins für Kunst, Kultur, Theologie und Ästhetik (www.theomag.de)
Das 44. Heft des Magazins für Theologie und Ästhetik ist erschienen. Das Heft ist ein so genannter CONTAINER mit verschiedenen Themenschwerpunkten.
Auch mehr als 120 Jahre nach Friedrich Nietzsches Feststellung "Gott ist tot" ist das Verhältnis der spätmodernen, aufgeklärten Gesellschaft zur christlichen Religion und ihren Bildprogrammen nicht als erledigt zu betrachten und durchaus auch von einer gewissen Unsicherheit bestimmt. Offensichtlich ist, so Reinhard Hoeps, "auch nach dem Tode Gottes eine entsprechende Trauer- und Gedächtnisarbeit zu leisten". Eine Sonderausstellung mit zwölf Werken europäischer Malerei um und über Christus, begleitet von einer Podiumsdiskussion soll einen neuen Blick auf das Thema eröffnen.
Das Goethe-Institut in Washington zeigt eine Ausstellung mit Werken der Malerin Nicola Stäglich und des Bildhauers Wulf Kirschner. Beide Künstler haben ähnlich lesbare Strukturen entwickelt, um sich in unterschiedlichen Medien mit der Dynamik und Semantik von Licht zu beschäftigen. In ihren neuesten Arbeiten wählt Stäglich Plexiglas als gleichsam immateriellen Malgrund, während Kirschner in Stahl wie in flüssige Farbe hineinarbeitet.
Das EMAF zählt zu den bedeutendsten Foren der Medienkunst. Als internationaler Treffpunkt für Künstler, Kuratoren, Verleiher, Galeristen und Fachpublikum hat es Thematik und Ästhetik der medialen Kunst entscheidend mitgeprägt. Jährlich bietet das Festival einen aktuellen Überblick mit Experimentalfilmen, Installationen, Performances, digitalen Formaten und hybriden Formen. Dabei reicht das Spektrum von populären Themen und formalen Experimenten bis zu provokanten Aussagen.
Als Festschrift zum 60. Geburtstag von Gerhard Larcher ist das von Christian Wessely herausgegebene Buch "Kunst des Glaubens - Glaube der Kunst" erschienen.
Es gibt Situationen, die mögen formalrechtlich zwar einigermaßen klar sein, bleiben in der Sache aber trotzdem unverständlich. Dazu gehört der Umstand, dass etwa Kirchengemeinden, die ihr Kirchengebäude mit moderner Kunst (also etwa Kirchenfenstern) ausstatten, diese nicht im Internet zeigen dürfen und sie auch nicht im Gemeindebrief zeigen dürfen. Rechtlich ist das wohl korrekt so: "Eine barocke Kirchenausstattung ist gemeinfrei, ein moderner Kircheninnenraum, der selbst ein Werk der Architektur ist oder der von modernen Kunstwerken oder Gegenständen der Gebrauchskunst lebt, dürfte daher in der Regel urheberrechtlich geschützt sein." wikipedia zur Panoramafreiheit
"Den Deutschen mangelt es derzeit an Lust zu lernen und zu arbeiten" meldet epd als vox ipsissima der Kulturbeauftragten der Evangelischen Kirche in Deutschland. Daher müsse die Lust auf Bildung "neu eingestiftet" werden. Gibt es probate Hilfsmittel? "Auch ein einfacher Gottesdienst vermittle einen Moment religiöser Bildung". Da haben wir gleich eine Erklärung für das schlechte Abschneiden bei der Pisa-Studie: die Deutschen gehen zu selten in den Gottesdienst. So kann man das auch sehen.
Das 43. Heft des Magazins für Theologie und Ästhetik ist erschienen. Themen des Heftes sind das Verhältnis von Theater und Religion und die philosophische Bestimmung von 'Haltung'.
Die Absetzung von "Idomeneo" an der Deutschen Oper Berlin hat bundesweit für Aufsehen gesorgt. Um eine Gefährdung des Publikums und der Mitarbeiter auszuschließen, hatte sich Intendantin Kirsten Harms entschlossen, von der Wiederaufnahme des "Idomeneo" am 5., 8., 15. und 18. November abzusehen, hieß es in der Mitteilung des Opernhauses. Bei der 1781 uraufgeführten Oper geht es um den Widerstand der Menschen gegen Opfergaben an die Götter. In der Inszenierung von Hans Neuenfels, die bereits während der Premiere im Dezember 2003 auf Publikumsproteste gestoßen war, präsentiert König Idomeneo die abgeschlagenen Köpfe von Poseidon, Jesus, Buddha und Mohammed und stellt sie auf vier Stühle. "Mozarts Oper sei ein radikales Plädoyer für die Selbstbestimmung des Menschen", schrieb Regisseur Hans Neuenfels. Anlass der Absetzung war eine allgemeine Gefährdungsanalyse der Polizei.
Im neu erschienenen "Wörterbuch der Religionen", das ich gerade für das Magazin für Theologie und Ästhetik lese und rezensiere, kann man unter dem Stichwort 'Kunst' lesen:
Im Kapitel über Immanenz und Transzendenz schreibt Rudolf Eucken 1895 in seinem Buch "Die Grundbegriffe der Gegenwart, historisch und kritisch entwickelt" zum Verhältnis von Religion und Kultur: